Spremberg, 06.07.2026
Die Lausitzrunde begrüßt die Kurskorrektur beim Südbonus als wichtiges Signal für die Lausitz
Das kommunale Bündnis Lausitzrunde begrüßt die angekündigte Änderung der Bundesregierung bei der Ausschreibung neuer wasserstofffähiger Gaskraftwerke. Die vorgesehene Neuregelung schafft deutlich fairere Wettbewerbsbedingungen und verbessert die Chancen für Kraftwerksstandorte in Ost- und Norddeutschland – insbesondere für die Lausitz.
„Diese Entwicklung werten wir als wichtigen Erfolg für unsere Region“, so die Mandatsträgerin der Lausitzrunde, Bürgermeisterin Christine Herntier. „Unser gemeinsames und beharrliches Engagement, gemeinsam mit den Ländern Brandenburg und Sachsen, Unternehmen, Gewerkschaften und vielen politischen Partnern, hat dazu beigetragen, dass die berechtigten Argumente der Lausitz in Berlin Gehör gefunden haben.“
Die Lausitz hat frühzeitig darauf hingewiesen, dass Versorgungssicherheit, Strukturwandel und regionale Gerechtigkeit untrennbar zusammengehören. Moderne Gaskraftwerke sind eine entscheidende Voraussetzung, um die Energieversorgung Deutschlands auch nach dem Kohleausstieg zuverlässig zu sichern, und gleichzeitig neue industrielle Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze in der Lausitz zu schaffen.
Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Lausitzrunde appellieren nun an den Deutschen Bundestag, die Neuregelung zügig zu beschließen und anschließend schnell Planungssicherheit durch die Ausschreibung der Kraftwerkskapazitäten zu schaffen.
Christine Herntier abschließend: „Die Lausitz hat geschlossen und sachlich für faire Wettbewerbsbedingungen gekämpft. Dass unsere Argumente jetzt aufgegriffen wurden, ist ein wichtiges Signal für die Menschen und Unternehmen in unserer Region. Jetzt müssen den Worten schnell Taten folgen. Die Lausitz ist bereit, Verantwortung für die Energieversorgung Deutschlands zu übernehmen – heute und in Zukunft“