Senftenberg, 06.03.2026

Das zukünftige Wasserdargebot im Flussgebiet der Lausitz ist KEINESWEGS ein „Berliner Problem“… 

…auch wenn diese vermeintlich einfache Antwort wieder in Mode zu kommen scheint.
Eine Aussage wie diese ist KEINE Antwort auf die wasserwirtschaftlichen Herausforderungen nach dem Kohleausstieg.
Diese werden flächendeckend ein Lausitzer Problem werden und entscheiden maßgeblich über die wirtschaftliche Zukunft der gesamten Lausitz.
Diese Erkenntnis wurde einmal mehr deutlich beim heutigen Treffen der AG Wasser der LAUSITZRUNDE in der „Wasserbewirtschaftungszentrale Lausitzer Revier“. Wir danken der LMBV für die Einladung und die deutlichen Worte zum sofortigen Handlungsbedarf.

Landwirtschaft, Teichwirtschaften, Industrie, Bevölkerung… die Lausitz hat bereits seit Jahrzehnten einen hohen Wasserbedarf, während sie schnell entwässert.
Was geschieht mit dem Wasserhaushalt der Lausitzer Flüsse, wenn die Pumpen der Tagebauen stillgelegt werden?
Wir erwarten darauf eine richtunggebende, konstruktive Antwort aus dem Bundesumweltministerium. 

Am 16.03.26 wird die AG Wasser mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Carsten Träger(SPD) dazu Gespräche in Berlin führen.